Deutsches Haus Dallgow

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ein Dorf 1 1/4 Meilen westlich von Spandow

Dallgow wird erstmals in einer Urkunde vom 20. November 1271 erwähnt, durch welche die Markgrafen dem Kloster zu Spandow "7 Hufen Landes in Dalghie" übereigneten. Der Name ist wenisch (daleku) und bedeutet Soviel wie "tief" oder auch "vertieft gelegen".

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Das Gelände um Dallgow ist seit Jahrhunderten für Truppenübungen gut geeignet. Schon Friedrich der Große hielt vor dem Siebenjährigen Krieg im September 1753 zwischen Spandau, Dallgow, Rohrbeck, Döberitz, Groß-Glienicke und der Havel ein großes Truppenmanöver mit 44.000 Soldaten ab.

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Nordwestlich der Döberitzer Heide, auf einer der wenigen Hochflächen in der Region, liegt das Dörfchenrohrbeck. Stiefmütterlich im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen, wird es tagtäglich von vorbeifahrenden Autos nach Berlin oder Wustermark. Wer aber den guten Kilometer Umweg von der B5 wagt, wird ein idyllisches Dörfchen vorfinden, das, wie es in einer Kirchenchronik heißt, "vom Westen wie ein an den Hang geklebtes Schwalbennest" aussieht.

Auf dem höchsten Punkt steht die Kirche, alles überblickend und von jedem gesehen. Von dort aus soll man einen phantastischen Ausblick haben, ein "Harzgebirge en miniature" liegt laut der Kirchencronik - und mit etwas Phantasie - vor einem.

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Truppenübungsplatz Döberitz

(Im Bereich des Gardekorps)

Kommandantur des Truppenübungsplatzes Döberitz
(Standort Spandau)

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Berlin 1907

  1. Der Truppenübrungsplatz ist mit Ausnahme der Chaussee immer für den Privatverkehr gesperrt. Warnungstafeln stehen auf der Grenze an allen auf den Platz fhrenden Wegen.

  2. Hausierern, Kolporteueren, marketendern und Bettlern ist aber der Eintritt und der Aufenthalt im Lager unter allen Umständen verboten.

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