Nordwestlich der Döberitzer Heide, auf einer der wenigen Hochflächen in der Region, liegt das Dörfchenrohrbeck. Stiefmütterlich im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen, wird es tagtäglich von vorbeifahrenden Autos nach Berlin oder Wustermark. Wer aber den guten Kilometer Umweg von der B5 wagt, wird ein idyllisches Dörfchen vorfinden, das, wie es in einer Kirchenchronik heißt, "vom Westen wie ein an den Hang geklebtes Schwalbennest" aussieht.
Auf dem höchsten Punkt steht die Kirche, alles überblickend und von jedem gesehen. Von dort aus soll man einen phantastischen Ausblick haben, ein "Harzgebirge en miniature" liegt laut der Kirchencronik - und mit etwas Phantasie - vor einem.
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